Immer mehr besetzte Häuser zu verkaufen

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In Spanien stehen immer mehr besetzte Häuser zum Verkauf. In den letzten drei Monaten des Jahres 2025 ist die Zahl der Häuser, die mit Hausbesetzern angeboten werden, um 5 Prozent gestiegen. Das geht aus neuen Zahlen der Immobilienplattform Idealistahervor. Insgesamt standen Ende 2025 mehr als 24.000 besetzte Häuser zum Verkauf.

Für viele Eigentümer ist der Verkauf oft der einzige Ausweg. Die Rückgewinnung einer besetzten Immobilie kostet viel Zeit und Geld und bietet wenig Sicherheit. Deshalb entscheiden sich einige Eigentümer, ihre Immobilie zu verkaufen, oft zu einem niedrigeren Preis als normalerweise üblich. Diese Immobilien sind vor allem für Investoren interessant, die bereit sind, Risiken einzugehen.

Der Anstieg ist nicht überall gleich groß. In einigen kleineren Städten, wie beispielsweise Guadalajara, stieg die Zahl der besetzten Wohnungen stark an, obwohl es sich dort um geringe Zahlen handelt. In größeren Städten wie Madrid und Bilbao war der Anstieg ebenfalls deutlich zu erkennen. In anderen Städten, darunter Barcelona, Valencia und Malaga, ging die Zahl hingegen leicht zurück.

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Betrachtet man den Anteil am gesamten Wohnungsangebot, so stechen einige Städte besonders hervor. In Tarragona, Girona und Huesca sind etwa 8 Prozent aller zum Verkauf stehenden Wohnungen besetzt. Das bedeutet, dass fast jede zwölfte angebotene Wohnung dort Probleme mit Hausbesetzern hat.

Auf Provinzebene liegt Barcelona an der Spitze, wenn es um den Anteil besetzter Wohnungen geht. Danach folgen unter anderem Sevilla, Huelva und Murcia. In der Provinz Madrid ist der Prozentsatz niedriger, aber dort stehen in absoluten Zahlen die meisten besetzten Wohnungen zum Verkauf.

Madrid hat mit über 850 besetzten Wohnungen die höchste Zahl in Spanien, gefolgt von Barcelona und Murcia. Zusammen mit anderen Großstädten wie Sevilla, Malaga und Alicante befinden sich fast 70 Prozent aller besetzten Wohnungen in diesen Gebieten.

Experten zufolge zeigt diese Entwicklung, dass die Probleme auf dem spanischen Wohnungsmarkt zunehmen. Solange die Gesetzgebung die Eigentümer nicht ausreichend schützt und bezahlbarer Wohnraum knapp bleibt, wird die Zahl der zum Verkauf stehenden besetzten Wohnungen wahrscheinlich weiter steigen.

Quelle: Agenturen